Abenteuerschwimmen 2014 in Leverkusen lockt 150 Menschen an
Es ist ein gemütlicher Tag in Leverkusen gewesen. Das alljährliche Abenteuerschwimmen im Hallenbad in Leverkusen –Neukirchen hat gut 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer angelockt. „Es ist wieder ein Miteinander der Generationen gewesen“, freuen sich im Rückblick die Organisatoren der Familien-Sport-Gemeinschaft Leverkusen und der fsg-jugend. Deshalb lohne sich die Mühe Jahr für Jahr auch. Es seien nicht immer die spektakulären Events, die die Menschen für den Naturismus begeistern müssten. Für viele Menschen sei der Fixpunkt im Kalender wichtig.
So ist wieder einmal beim Abenteuerschwimmen, das die Familien-Sport-Gemeinschaft Leverkusen und die fsg – jugend NRW gemeinsam auf die Beine stellen, eine abwechslungsreiche Veranstaltung gewesen. Das Spiel- und Spaß-Schwimmfest hat genauso die Möglichkeit zu einem entspannten Schwimmtag geboten wie die ereignisreiche Schwammschlacht, die das Abenteuerschwimmen auszeichnet. Eine besondere Attraktion ist natürlich das Schnuppertauchen. Groß und Klein haben die Gelegenheit gehabt, sich in die aufwendige Sportart einzufinden.
Für viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist das Abenteuerschwimmen ein Treffpunkt mit begeisterten Naturistinnen und Naturisten. So hat es natürlich ein großes Hallo gegeben und so manche Aktion für das kommende Jahr 2015 geplant.
Christoph Müller (Familien-Sport-Gemeinschaft Nordrhein – Westfalen)
Foto: Detlef Schleicher
Mitten ins Ziel getroffen
FSG NW – Präsident Hedderich zum Interview beim WDR
Wer behauptet denn, dass die Familien-Sport-Gemeinschaft Nordrhein-Westfalen (FSG NW) nicht die Sprache der jungen Menschen verstehe ? Der Präsident der FSG NW, Günther Hedderich, hat Unkenrufe Lügen gestraft. Denn während eines Interviews bei Eins Live, dem Sender für Jugendliche und junge Erwachsene beim Westdeutschen Rundfunk (WDR), hat Hedderich mitten ins Ziel getroffen, als die Eins Live – Moderatorin Bianca Hauda ihn zum Thema „Schamgefühl in der Freikörperkultur“ interviewt hat.
Für Günther Hedderich ist die Freikörperkultur immer eine Frage des Respekts, wie er in dem Studiogespräch unterstrichen hat. Mit dem Blick auf die Wellness-Bewegung hat Hedderich gefragt, wie sich denn die Menschen fühlten, die in Thermen in die Sauna gingen. Als Bianca Hauda ihm persönlich mit einem Wohlgefühl geantwortet hat, hat er geäußert, dass es ihm mit dem Nacktsein genauso gehe. Das harmonische Zusammenspiel von Körper, Seele und Geist stehe im Mittelpunkt der Freikörperkultur.
Natürlich ist die Jugend auch im Blick der Moderatorin Bianca Hauda gewesen. Hedderich hat betont, dass die FSG NW als Breitensportverband im Landessportbund Nordrhein – Westfalen Entwicklungsmöglichkeiten für junge Menschen anbiete, die sich auch im erwachsenen Leben auszahlten. Wenn junge Menschen über die FSG NW Übungsleiterscheine erwerben und Freizeitmaßnahmen leiten könnten, könnten sie Erfahrungen sammeln, die ihnen im Arbeits-und Familienleben helfen .
„Es ist für mich eine tolle Erfahrung gewesen“, hat Hedderich vor den Türen des Funkhauses am Appellhofplatz in Köln berichtet. Jungen Leuten müsse der Naturismus auf eine andere Weise schmackhaft gemacht werden, als es in den örtlichen Naturistenvereinen und den regionalen Verbänden üblich sei. Deshalb dankt er auch für die Erfahrung des Gesprächs mit Bianca Hauda. Er habe vieles mitnehmen können, was er mit engagierten Naturistinnen und Naturisten diskutieren könne. Der organisierte Naturismus müsse fit für die Zukunft gemacht werden. Deshalb gelte es unter anderem, freien Naturistinnen und Naturisten einen Stellenwert in der Freikörperkultur-Bewegung zu geben, hat Hedderich betont.
Gefreut hat sich Günther Hedderich, dass der Beitrag zur „Scham in der Freikörperkultur“ zu einem publikumsträchtigen Zeitpunkt gesendet wurde. Erfahrungsgemäß sei eine große Zahl junger Menschen an einem Sonntagmittag vor den Radiogeräten. So habe er die Hoffnung, in die Breite gewirkt zu haben und die jungen Leute auf die Freikörperkultur neugierig gemacht zu haben.
Christoph Müller
Weihnachtsgrüße
Liebe Mitglieder der Familien-Sport-Gemeinschaft Nordrhein-Westfalen,
in diesen Tagen habe ich ein Wort des zeitgenössischen Philosophen Peter Bieri gelesen. „Ich möchte in einer Kultur der Stille leben, in der es vor allem darum ginge, die eigene Stimme zu finden“, schreibt er in seinem kurzweiligen Buch „Wie wollen wir leben ?“. Es ist ein Gedanke, der mich persönlich nachdenklich gemacht hat. Ich bin gleichzeitig der Überzeugung, dass er seine Bedeutung für die Familien-Sport-Gemeinschaft Nordrhein – Westfalen (FSG NW) in der Gegenwart hat.
Mit großen Schritten gehen wir auf die Weihnachtstage zu. Es ist eine Zeit, die von Unruhe und einem inneren Druck geprägt ist. Geschenke werden gekauft. Es wird überlegt, was an den Feiertagen gegessen wird. Es wird geplant, wie gemeinsam die Zeit zwischen den Jahren und auch der Jahreswechsel verbracht wird. Manchmal hetzen wir gar von einem Ereignis zum nächsten Event, um der Eintönigkeit der kalten Jahreszeit zu entfliehen.
Lauschen wir jedoch einmal den Worten von Peter Bieri, so eröffnet uns die kühle Jahreszeit eine ganz andere Perspektive. Wenn wir uns der Kühle der dunklen Zeit stellen, so begegnet uns auch die Stille. Diese Idee möchte ich weiter entwickeln und dazu ermutigen, aus der Stille heraus die Weichen für jeden einzelnen, aber vor allem auch für die FSG NW zu stellen. Denn die Zeit drängt.
In der FSG NW machen wir uns derzeit unter anderem auf den Weg und entwickeln das Projekt „FSG NW 2020“ in Zusammenarbeit mit dem Landessportbund Nordrhein-Westfalen. Beim Gehen dieses Weges soll es darum gehen, die FSG NW für die Zukunft fit zu machen. Als Breitensportverband und Naturistenverband müssen wir uns behaupten im Konzert der unzähligen Verbände, die die Menschen der Gegenwart für sich gewinnen wollen.
Deshalb ist es jetzt unsere Aufgabe, die Faszination der FSG NW neu zu beschreiben. Es reicht nicht, wie wir es in 2013 ja auch gemacht haben, fünf erfolgreiche Jahrzehnte der FSG NW zu feiern. Es gilt Meilensteine an den Wegesrand zu setzen, die die Lebendigkeit des Verbandes erhalten bzw. erweitern. Mit der Unterstützung vieler Frauen und Männer, Mädchen und Jungen in unserem Verband pflegen wir unsere Traditionen und auch unser Alleinstellungsmerkmal, unbekleidet die Natur zu genießen.
Gesellschaftliche Veränderungen machen es jedoch notwendig, dass wir unseren Naturistenverband und Breitensportverband weiterentwickeln. Es stellen sich Fragen, ob wir neue Sportarten in unserem Portfolio etablieren. Es ist offen, ob unsere Veranstaltungen ein anderes Gesicht bekommen müssen. Vor allem aber müssen wir für die Menschen der Gegenwart die Türen unserer Vereinsgelände öffnen und die Offenheit für vieles entwickeln, mit dem wir uns bis dato noch schwer tun.
Deshalb möchte ich als FSG NW – Präsident ermutigen, an der Basis unserer Mitgliedsvereine in den Gedanken-und Kommunikationsprozess zu gehen, um vor Ort konkret die Zukunft zu sichern. Dies kann am besten gelingen, so glaube ich, wenn wir die Stille des Winters nutzen, um in der warmen Jahreszeit lautstark auf sich aufmerksam zu machen. Oder wie es geistliche Väter der Geschichte immer wieder betont haben, so nutzt die Kontemplation, um Euch für die Aktion zu rüsten.
In diesem Sinne wünsche ich Euch persönlich und unseren Vereinen ein frohes Weihnachtsfest, ein gutes neues Jahr und Gesundheit. Möget Ihr den Mut und die Energie haben, die FSG NW mitzuentwickeln.
Euer Günther Hedderich
FSG - Präsident
20 Jahre FSG-Leverkusen e.V.
Anlässlich des 20. Jahrestages der FSG Leverkusen e.V. hat am 8. Mai 2012 zur FKK-Badezeit ein "Tag des offenen Schwimmbeckens" stattgefunden.
Wir haben uns gefreut, einige neue Gesichter begrüßen zu dürfen.

